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DAS PRAKTIKUM

 

Das FOS-Praktikum soll einschlägige Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen der beruflichen Praxis vermitteln. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Abläufe betrieblicher Prozesse sowie das Kennenlernen von und die aktive Auseinandersetzung mit modernen Techniken und Verfahren.

 

Dauer und Umfang des Praktikums

Das 12-monatige Praktikum beginnt jeweils am 01. August und dauert bis zum 31. Juli des Folgejahres. Praktikumstage sind Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Für alle FOS-Praktikanten gelten unabhängig von ihrem Lebensalter die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Die tägliche Arbeitszeit darf für FOS-Praktikanten nicht mehr als acht Stunden täglich und (bei drei Praktikumstagen) wöchentlich nicht mehr als 24 Stunden betragen. Die wöchentliche Mindestarbeitszeit sollte 21 Stunden betragen. (Alle Zeitangaben gelten jeweils ohne Pausen).

Den Praktikanten steht im Betrieb ein Jahresurlaub von 18 Arbeitstagen (= 6 Wochen à 3 Tage) zu. 

 

Wie finde ich einen Praktikumsbetrieb?

Überlegen Sie sich zunächst, welche Bereiche für Sie von Interesse sind und wo Sie gerne tiefere Einblicke gewinnen möchten. Bei dieser Entscheidungsfindung können Gespräche mit Eltern, Verwandten, Freunden und Lehrern helfen. Aber selbstverständlich stehen auch wir Ihnen unterstützend zur Seite.

Eine Liste geeigneter und mit uns bisher kooperierender Praktikumsbetriebe für die Fachrichtung GESUNDHEIT und für die Fachrichtung GESTALTUNG finden Sie hier. 

Bedenken Sie bei der Auswahl Ihres Praktikumsbetriebes auch die Erreichbarkeit, insbesondere in den frühen Morgenstunden. Die Entfernung des Betriebes zum Schulstandort sollte daher nicht mehr als 50 km bzw. 1,5 Stunden Fahrt- und Wartezeit betragen. Gegen geeignete Praktikumsstellen in benachbarten Landkreisen, Bundesländern oder auch in Frankreich ist nichts einzuwenden.

Die Schülerinnen und Schüler bewerben sich bei den Betrieben direkt. Wir empfehlen, dass Sie zunächst telefonisch mit den Betrieben in Kontakt treten, um herauszufinden, wie die Bewerbung erfolgen soll (per Post oder online) und wie das weitere Bewerbungsverfahren verläuft.

 

Praktikumsvertrag

Sie schließen mit einem Praktikumsbetrieb einen PRAKTIKUMSVERTRAG ab, der der schulischen Zustimmung bedarf. Der Praktikumsvertrag muss uns bis spätestens 31. Mai vorliegen. Ohne Praktikumsvertrag kann keine Aufnahme in die FOS erfolgen.

 

Neue Praktikumsbetriebe

Wir freuen uns immer über neue Kooperationspartner. Diese würden wir bitten, uns nach Abschluss eines Praktikumsvertrages den RÜCKMELDEBOGEN ausgefüllt zukommen zu lassen. Dies erleichtert uns die Kommunikation.

 

Wird das Praktikum vergütet?

Die Schülerinnen und Schüler dürfen keine Vergütung verlangen, da das Praktikum Teil ihrer schulischen Ausbildung ist. Im Einzelfall steht es den Betrieben frei, ihren Praktikantinnen und Praktikanten eine Anerkennungsvergütung zu zahlen. In diesen Fällen muss die Praktikantin oder der Praktikant bei der zuständigen Berufsgenossenschaft angemeldet werden.

 

Versicherungsschutz

Unfallversicherung: Während des dreitägigen Praktikums steht jede Fachoberschülerin/ jeder Fachoberschüler automatisch  und  ohne  weiteres  Zutun von  Schule  oder Betrieb unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung (Unfallkasse Rheinland-Pfalz  in  Andernach, www.ukrlp.de). Die  gewerblichen Berufsgenossenschaften der Betriebe sind nur dann zuständig, wenn Betriebe entgegen der vorgesehenen  Regelung  ein Entgelt zahlen. In diesem Fall ist der Betrieb für eine ordnungsgemäße Anmeldung bei der zuständigen Berufsgenossenschaft verantwortlich.

Haftpflichtversicherung: Der  Schulträger  der  Fachoberschule schließt  für  alle Praktikanten eine Haftpflichtversicherung  ab.

 

Gesundheitsuntersuchung

Gemäß §32 des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) dürfen Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule, die noch nicht 18 Jahre alt sind, von Praktikumsbetrieben nur beschäftigt werden, wenn innerhalb der letzten vierzehn Monate eine ärztliche Untersuchung stattfand (Erstuntersuchung) und dem Praktikumsbetrieb eine von diesem Arzt ausgestellte BESCHEINIGUNG vorliegt. Die entsprechenden Paragraphen des JUGENDARBEITSSCHUTZGESETZES können Sie hier nachlesen.

Die Bescheinigung muss der Schule bis spätestens am 15. Juni vorgelegt werden. Beim Praktikumsbetrieb sollte sie spätestens am ersten Praktikumstag abgegeben werden.

Die Kosten der Untersuchung trägt gemäß § 44 JArbSchG das Land. Das Einwohnermeldeamt am Wohnsitz der Schülerin/ des Schülers stellt für die Abrechnung der Untersuchung einen „Untersuchungsberechtigungsschein“ aus. Hierfür muss der Personalausweis, Kinderausweis oder der Ausweis der Eltern vorgelegt werden. Die Ausstellung ist kostenfrei. Mit dem Untersuchungsberechtigungsschein kann die Schülerin/ der Schüler zum Hausarzt/ Kinderarzt gehen. Dieser führt die Untersuchung durch, stellt die Bescheinigung aus und rechnet die Untersuchung ab.

Impfung

Für Praktika im Bereich Gesundheit und Pflege kann – in Abhängigkeit vom Einsatzbereich – zusätzlich (und unabhängig vom Alter) eine IMPFBESCHEINIGUNG erforderlich sein. Dies kann insbesondere eine Impfung gegen Hepatitis B betreffen. Bitte erkundigen Sie sich diesbezüglich bei Ihrem Praktikumsbetrieb. Die Kosten für diese Impfung werden bis zum 18. Geburtstag i.d.R. von den Krankenkassen übernommen. Eine Impfung gegen Hepatitis B muss mindestens 6 Wochen von Beginn des Praktikums begonnen werden, da mindestens zwei Impfungen erforderlich sind. Die zweite Impfung muss spätestens zwei Wochen vor Beginn des Praktikums erfolgt sein. Dieser Zeitraum ist erforderlich, damit ein ausreichender Schutz aufgebaut werden kann.

 

Das Berichtsheft

Über den zeitlichen Verlauf und den Inhalt des Praktikums ist wöchentlich Bericht zu führen. Die Praktikumsstelle prüft und bescheinigt die sachliche Richtigkeit. Die Fachoberschule nimmt die Praktikumsberichte zur Kenntnis. Das ordnungsgemäß geführte Berichtsheft ist eine der Zulassungsvoraussetzungen zur Versetzung in die Jahrgangsstufe 12.

 

Hier finden Sie die Vorlage für das Berichtsheft:   

WORD    PDF     ODT(LibreOffice/OpenOffice)

 

Zusammen mit dem Berichtsheft ist für jeden Monat ein NACHWEIS ÜBER DIE ARBEITS-, URLAUBS- UND FEHLTAGE vorzulegen.

 

Praktikumszeugnis und Praktikumsbeurteilung

Nach Beendigung des Praktikums stellt die Praktikumsstelle der Praktikantin/dem Praktikanten ein ZEUGNIS über die ordnungsgemäße Durchführung des Praktikums aus. Dieses Zeugnis geht an die Schule und ist Grundlage für die Entscheidung über die Versetzung in Klasse 12.

Wir empfehlen den Praktikanten in ihrem eigenen Interesse sich am Ende des Praktikums durch den Betrieb eine qualifizierte PRAKTIKUSMBEURTEILUNG (beispielsweise mit dieser Vorlage) ausstellen zu lassen. Diese kann dann zukünftigen Bewerbungen beigelegt werden.

 

Erfolgreiches Praktikum als Versetzungsvoraussetzung

Nach der Landesverordnung für die Fachoberschule hat das Praktikum in Klasse 11 den gleichen Stellenwert wie der Unterricht. Somit kann bei nicht erfolgreich abgeschlossenem Praktikum auch keine Versetzung in Klasse 12 erfolgen.

 

Richtlinien für das Praktikum und Bildungsserver

Die Informationen zum Praktikum der Fachoberschule sind auch nochmals in den RICHTLINIEN FÜR DAS PRAKTIKUM sowie auf dem BILDUNGSSERVER nachlesbar.