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Herbstcamp 2015 der Fachoberschule Bad Bergzabern und des Klinikums Landau-Südliche Weinstraße – ein voller Erfolg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bad Bergzabern / Landau, den 28.10.2015

19 Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klasse der Realschule plus in Bad Bergzabern und der Maria-Ward-Schule in Landau konnten in der Zeit vom 21. - 23.10.2015 die Welt in und ums Krankenhaus entdecken. Dr. Nadja Weber, Fachlehrerin für Gesundheit an der Fachoberschule und Frau Monika Vogler, Schulleiterin der Krankenpflegeschule des Klinikums Landau-Südliche Weinstraße am Südpfälzischen Zentrum für Pflegeberufe, hatten sich für die engagierten und interessierten Teilnehmer vielfältige Aktionen rund um das Thema Krankenhaus und Gesundheit überlegt.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Planspielen lernten die Teilnehmer verschiedene Krankheitsbilder kennen. Weiter auf dem Programm standen ein Kinobesuch des Films „Bittersüße Reise“ und eine Schnitzeljagd durch die Klinik Bad Bergzabern des Klinikums Landau-Südliche Weinstraße. Den Abschluss des Herbstcamps bildete das Thema „Gesunde Ernährung“, welches die Teilnehmer sehr praktisch bei einem gemeinsamen Kochen unter der Anleitung von Inge Seidenspinner, Lehrerin an der Realschule plus Bad Bergzabern, erleben konnten. Die zum Drei-Gänge-Menü geladenen Gäste Ludwin Michels, Schulleiter der Realschule plus, Dr. Guido Gehendges, Geschäftsführer des Klinikums Landau-Südliche Weinstraße und Cornelia Jäger, Mitarbeiterin der Pflegedirektion des Klinikums Landau-Südliche Weinstraße waren voll des Lobes und sehr angetan von den Kochkünsten der Schülerinnen und Schüler und dankten den Herbstcamp-Teilnehmern für ihr Engagement. Die Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler war hervorragend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch für die Initiatorinnen war das Herbstcamp ein voller Erfolg. „Auf jeden Fall wollen wir auch im kommenden Jahr wieder ein gemeinsames Herbstcamp organisieren“, sind sich Weber und Vogler einig.

Impressionen vom gemeinsamen Kochen und Essen:


 

 

 

 

 


 

              Abschlussfeier der Fachoberschule 2015

 


 

               Abschlussfeier der Fachoberschule 2014    

 


 

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von Realschule plus Bad Bergzabern und Pfalzklinikum vom 31.01.2014

Theorie und Praxis ergänzen sich in moderner Ausbildung

 

Kooperationsvertrag zwischen Pfalzklinikum und Realschule plus Bad Bergzabern verlängert

Klingenmünster. Als „außerordentlich erfolgreich“ schätzt Pflegedirektorin Julitta Hinz die Zusammenarbeit mit der Realschule plus im Alfred-Grosser-Schulzentrum Bad Bergzabern ein. Das sieht  Bärbel Ohm, Koordinatorin für die Fachoberschule, ganz genauso.  Seit dem Schuljahr 2012/2013 haben Schülerinnen und Schüler der Realschule plus die Möglichkeit, den Fachoberschul-Abschluss Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit, zu erwerben. Voraussetzung dafür ist die Teilnahme an einem Jahrespraktikum in Klassenstufe 11. Dieses Praktikum absolvieren die Schülerinnen und Schüler - nach erfolgreicher Bewerbung - an drei Tagen in der Woche in allen Einrichtungen des Pfalzklinikums. 13 junge Leute haben das Ziel, eine praxisorientierte Fachhochschulreife zu erzielen, bereits erreicht.


Das ist nur ein konkretes Resultat des Kooperationsvertrags, den Schule und Pfalzklinikum 2011 geschlossen hatten. Am 30. Januar unterzeichneten Schulleiter Ludwin Michels und Pfalzklinikum-Geschäftsführer Paul Bomke den Folgevertrag. Daran nahmen auch Peter Schürmann, Vorsitzender des Schulelternbeirats, die Schülervertreterin Samira Hubertus sowie Martin Schlimmer-Bär als Personalratsvorsitzender des Pfalzklinikums teil. Gekommen waren auch Kreisbeigeordneter Bernd E. Lauerbach und Verbandsbürgermeister Hermann Bohrer. Sie würdigten die beispielhafte Kooperation zweier Impulsgeber des Landkreises. Musikalisch erfreute eine Bläsergruppe unter der Leitung der Musikpädagogin Judith Hafner die Teilnehmer der Veranstaltung.

 

(v.l.n.r.: Frau Hinz, Hr. Lauerbach, Hr. Bomke, Hr. Michels, Hr. Bohrer und Fr. Ohm) Bild anklicken zum Vergrößern.

 

Vertraglich vereinbart wurden weiterhin eine Reihe von Projekten zur Verbindung von Theorie und Praxis. Dazu wurden zwei Praxisanleiter des Pfalzklinikums, die Stationsleiter Torsten Trösch und Michael Klanig interviewt, gemeinsam mit Schülern, die das Jahrespraktikum bereits abgeschlossen haben: Lukas Kaufmann, Anna Carina Rohde und Rebecca Hammer. Sie betonten, dass der theoretische Unterricht leichter zu verstehen ist, wenn man die Themen bereits in der Praxis kennengelernt habe. Mit einer kleinen Ausstellung wurden Ergebnisse eines gemeinsamen Malworkshops von Schülern und Klienten des Pfalzklinikums präsentiert, der im Sommer 2013 erstmals stattfand. Ideen zur weiteren Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Kunst und Kultur stellten Kunsttherapeutin Elisabeth Moser, Kunsterzieherin Nicole  Bellaire und die Schülerin  Maren Stärz vor. Schulleiter Michels betonte, dass das Pfalzklinikum den Schülerinnen und Schülern darüber hinaus noch weit mehr zu bieten habe. Als Beispiele nannte er einen eindrucksvollen Physik-Projekttag in Zusammenarbeit mit der Radiologie/Neurologie und Besuche der Wanderausstellung „NS-Psychiatrie in der Pfalz“ im Dokumentationszentrum. Neue Möglichkeiten für einen lebendigen Geschichtsunterricht biete auch die Gastausstellung „Im Gedenken der Kinder“, die bis April von interessierten Schülern im Rahmen einer Führung besucht werden kann. Pfalzklinikum-Geschäftsführer Paul Bomke freute sich, dass bereits erste Anmeldungen vorliegen.

 

Für Absolventen der Jahrgangsstufe 12, die die Schule mit der Fachhochschulreife verlassen, führt das Pfalzklinikum spezielle Infoveranstaltungen durch. Hier werden auch Perspektiven zum Studium mit dem  Ziel  Bachelor of Nursing aufgezeigt. Dieser Abschluss kann am Südpfälzischen Zentrum für Pflegeberufe in Klingenmünster bzw. an Fachhochschulen in Ludwigshafen und Mainz erworben werden. Zwei Fachoberschülerinnen haben sich bereits für diesen Weg entschieden. In der Landeshauptstadt unterstützt Stiftungsprofessorin Brigitte Anderl-Doliwa diesen Prozess. Hier kann man zunächst zum Bachelor in Gesundheit und Pflege ( mit den Schwerpunkten Management, Pädagogik und Psychiatrische Pflege) und später zum Master mit identischen Schwerpunkten ausgebildet werden ( BSc. und MSc.).

 

 

 

Schließlich profitieren auch junge Patienten des Pfalzinstituts (PI) – Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Pfalzklinikums von der Kooperation: Die Realschule plus bietet in allen Klassenstufen die Möglichkeit für Kinder und Jugendliche aus dem  PI, am Unterricht teilzunehmen. Dazu wurde eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Therapeuten vereinbart. Darüber hinaus wird das Pfalzinstitut die Realschule bei der Förderung von Schülerinnen und Schülern unterstützen. Auf Wunsch werden auch Behandlungsmöglichkeiten aufgezeig

Kontakt:

 

Pfalzklinikum

Julitta Hinz

Fon: 06349 900 2051

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            Realschule plus

            Ludwin Michels

            Fon: 06343 989 00

            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Rollator Flashmob in der Kurstadt

 Anlässlich der 1. landesweiten Demografiewoche veranstaltete die Oberstufe der Fachoberschule Gesundheit und Soziales in Bad Bergzabern am 29.10.2013 einen Rollator-Flashmob vor dem Schloss. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich dabei den Herausforderungen des demografischen Wandels und verwandelten, die von einem Landauer Sanitätshaus gespendeten Rollatoren in schicke Gehwägen, die wenig mit den sonst üblichen unauffälligen Gehhilfen gemein hatten.

 

Vielleicht sind die Schülerinnen und Schüler mit ihren individuell gestalteten Rollatoren Trendsetter für die Zukunft und Stil und Design setzen sich zukünftig auch bei Gehwägen durch. Dann wird aus dem stigmatisierten Hilfsmittel Rollator der „Walker“, nach Vorbild der USA.

Bei einem anschließenden Rollator-Parcour meisterten die Schülerinnen und Schüler verschiedenen Situationen des Alltags. Dabei versuchten sie unter anderem einzukaufen und Fahrkarten zu ziehen. Hierbei erwiesen sich Treppen und Eingangstüren als unüberwindbare Hindernisse. Selbst Rampen waren mitunter schwer zu befahren.

Am Ende des Aktionstages waren sich alle darüber einig, dass Rollatoren den Alltag erleichtern können, ihre Handhabung aber durchaus schwierig sein kann.

Bärbel Ohm

FOS Koordinatorin