Fachoberschule Bad Bergzabern:

Gesundheitsmanagement ganz praktisch

 

Wie wird Gesundheitsmanagement bei unseren Kooperationspartnern umgesetzt?

Im Rahmen der Unterrichtseinheit Prävention und Gesundheitsförderung hatten sich die Schülerinnen und Schüler der elften Klasse der Fachoberschule Gesundheit in Bad Bergzabern in den vergangenen Wochen ausführlich mit Konzepten und Umsetzungsmöglichkeiten von Maßnahmen zur Vermeidung von Krankheit bzw. Förderung von Gesundheit auseinandergesetzt. Im Rahmen ihres einjährigen Praktikums in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens haben die Schülerinnen und Schüler einen guten Einblick in die Arbeitswelt mitsamt der Belastungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten. Somit kam im Verlauf des Unterrichts auch die Frage auf, wie Betriebliches Gesundheitsmanage-ment (BGM) bei Kooperationspartnern der Fachoberschule konkret umgesetzt wird.

Mit dieser Fragestellung lud die Fachoberschule das Pfalzklinikum Klingenmünster zur Vorstellung seines unlängst von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz prämierten beispielhaften BGM-Konzeptes ein. Am 27.06.2016 stellte BGM-Koordinatorin Silke Mathes den Schülerinnen und Schülern auf anschauliche Art und Weise die Konzeption und Umsetzung vor. Ziel ist dabei die gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeit, sowohl durch das Verhalten jedes Einzelnen als auch durch Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen. Dabei sehen sich Unternehmen wie das Pfalzklinikum auch einer Herausforderung durch das zunehmende Alter  der Beschäftigten aufgrund des demografischen Wandels gegenüber.

Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule erkannten, dass sich die zuvor im Unterricht behandelten Inhalte, wie beispielsweise das Konzept der Salutogenese oder Begriffe wie Setting und Partizipation, ganz konkret und praktisch in solchen BGM-Maßnahmen wiederfinden. Dies war ein gutes Beispiel für die in der Fachoberschule vielfältig praktizierte Verknüpfung von Theorie und Praxis. Wir möchten an dieser Stelle dem Pfalzklinikum Klingenmünster, insbesondere  Silke Mathes, für die Präsentation danken und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit. (Weber)