Mit dem Eintritt in die 5. Klasse der Gemeinsamen Orientierungsstufe von Realschule und Gymnasium ist den Schülern freigestellt im regulären Musikunterricht ein schuleigenes Blasinstrument von Querflöte über Saxophon bis zur Tuba unter fachgemäßer Leitung zu erlernen, der theoretische Musikunterricht entfällt. Die Schüler, die entschließen ein Instrument zu erlernen, werden in sogenannten "Bläserklassen" zusammengefasst, die für zwei Jahre (5. und 6. Klasse) zusammenbleiben. Da der Andrang auf dieses Angebot immer größer wurde, war es im letzten Schuljahr (2001/02) nicht mehr möglich alle anzunehmen, da bis jetzt nur zwei Musiklehrer die fachliche Fortbildung zum "Bläserklassen-Pädagogen" erfahren haben, Theodor Schmidt vom Gymnasium und von Realschulseite Peter Kusenbach, außerdem waren nicht genug Instrumente verfügbar. Spenden sind jederzeit willkommen, Informationen hierzu erhalten sie bei den Freunden des Gymnasiums.
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Theodor Schmidt |
Peter Kusenbach |
Nach der Orientierungsstufe, also nach dem Übergang an Gymnasium bzw. Realschule, kann die Option Bläserklasse noch zwei weitere Jahre fortgeführt werden. An der Realschule ist kann man das gemeinsame Musizieren als sog. Wahlpflichtfach belegen, am Gymnasium ist es möglich das Selbige nach wie vor im regulären Musikunterricht fortzuführen, nun jedoch mit Hinzunahme von theoretischem Unterricht.
Außerhalb des Unterrichts und nach der 6. bzw. nach der 8. Klasse oder auch ohne jemals in einer Bläserklasse besucht zu haben (Instrumentalkenntnisse sind natürlich vonnöten) ist es möglich zusammen mit anderen schulischen Musikern in weiterführenden Arbeitsgemeinschaften zu musizieren. Peter Kusenbach bietet hierzu die Big Band I und II, Theodor Schmidt das Symphonie Jazz Orchestra, sowie die fortgeschrittenere JAZZ-COMBO.
Ein ähnliches Angebot besteht für das erlernen von Streichinstrumenten (siehe auch bei AGs).