Austausch Phalsbourg 2009
"Je ne comprends pas"
Das war wohl einer der meistgebrauchte Satz zumindest am
Anfang der Woche vom 11.- 15. Mai 2009. Als wir am Montagmorgen gespannt
in den Bus stiegen, wussten wir nicht genau, was auf uns zukommen
sollte. Nach der 1 1/2-stündigen Fahrt in das französische Phalsbourg
in der Region Lothringen, entdeckten wir zuerst den "Lidl" und
fühlten uns gleich ein bisschen heimischer. Dann stand das Kennenlernen
der Austauschpartner auf der Tagesordnung. Nach einer kurzen
Besichtigung der Kleinstadt durch eine Rallye, aßen wir in der Kantine,
um uns für die folgende 3-stündige Wanderung zu stärken. Eine
Wanderung der Extra-Klasse, eine literarische Waldwanderung: 18 km! Das
entspricht der Strecke Bad Bergzabern --> Landau [NICHT gefühlte,
sondern wissenschaftlich bewiesene 18 km (Kilometerzähler)], in
sengender Hitze, bergauf mit allgemeiner Begeisterung!

Wieder zu Hause lernten wir die große Gastfreundschaft
der französischen Familien kennen. Wir wurden alle herzlich
aufgenommen. Am nächsten Morgen nahmen wir am französischen Unterricht
teil. Nach einem 2-stündigen Sportturnier und einem französischen
Essen in der Kantine fuhren wir in die schöne Stadt Metz!

Bei der Zimmeraufteilung spalteten sich die besten
Freunde und der Kampf um die heißbegehrten 3er-Zimmer begann.
Nichtsahnend begaben wir uns dann zum Dom, wo wir Unterlagen für die
Stadtrallye bekamen.

Diese kleine spaßige Unterhaltung entpuppte sich
schnell als etwas langweilige, 2-stündige Stadtbesichtigung. Am
nächsten Morgen sammelten die Lehrer durch einen freien Vormittag in
der Stadt wieder verlorene Pluspunkte. Doch wie gewonnen so zerronnen:
Auf dem Programm stand eine französische Führung durch den Hochofen in
Uckange.

Zuerst wurden wir auf französisch theoretisch
eingewiesen (sehr amüsant^^)

und später durften wir den Hochofen auch von außen besichtigen.
Und noch am selben Tag fuhren wir zurück nach Deutschland und nahmen
die französischen Schüler in unseren Familien auf. Donnerstag stiegen
wir gegen acht Uhr wieder mit vollem Elan in den Bus und fuhren zum SWR3
in Baden-Baden. Nicht nur dank der deutschen, sowie der französischen
Führung wurden alle Schüler positiv überrascht. Die Führung war
spannend und abwechslungsreich. Wir dachten dort, wir stünden dem
echten David des Michelangelo gegenüber.

Außerdem befanden wir uns im Wohnzimmer der Fallers und bemerkten, dass
ein Studio zwei Stockwerke beinhalten kann.

Den restlichen Mittag verbrachten wir in Kleingruppen in der Innenstadt
von Baden-Baden. Mit der Fahrt zurück in die Schule, einem
Abschiedsumtrunk mit kleinen Snacks und Kuchen, einem
Abschiedsbläserkonzert und einer Diashow (danke Herr Traudt!) in der
Aula beendeten wir dann den schönen Tag. Am Freitag bekamen die
französischen Schüler in den ersten vier Stunden einen Einblick ins
deutsche Schulsystem. Anschließend in der 5. und 6. Stunde war dann das
Sportturnier. Das Essen in der Kantine hatten wir uns dann alle wirklich
verdient. Mit viel Tränen und noch mehr bisous verabschiedeten wir uns
schließlich von unseren neuen französischen Freunden, mit denen wir
noch lange in Kontakt bleiben werden!!!
Sinthuja Shanmugaratnam
Johanna Krämer
Johanna Krahl 8a
07/2009
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Austausch mit Phalsbourg
vom 7. Mai - 12. Mai 2007 (8a)
Am Montag, dem 7.5.07 kamen wir in Phalsbourg an, der
Stadt unserer Austauschschüler. Nach der Ankunft ging es erst mal zu
Schule unserer Franzosen, wobei diese allerdings noch im Unterricht
saßen.

Für uns stand derweil eine Stadtrallye im Regen an, bei
der wir ziemlich nass wurden. Danach gingen alle zusammen zum
Sportunterricht und dann zum ersten Mal in unsere Gastfamilien, die uns
alle sehr freundlich aufnahmen.
Am Dienstag war Feiertag, also schulfrei. Viele gingen
Golfspielen, andere wanderten oder gingen in den Zoo. Wieder im
strömenden Regen!
Am Mittwoch wurden wir Deutschen für zwei Schulstunden auf verschiedene
Klassen verteilt, in denen wir uns entweder am Unterricht beteiligten
oder uns selbst beschäftigten (was teilweise die Aufmerksamkeit der französischen Lehrer anzog). In
den letzten beiden Schulstunden arbeiteten wir an unserem Projekt "Schüler machen Zeitung", das vom deutsch-französischen
Jugendwerk in Berlin ausgeschrieben war und für das unsere Klasse mit
dem Projekt "So nah und doch so fern - das Leben von Menschen in
einer Grenzregion am Beispiel der Südpfalz und von Lothringen"
ausgewählt worden war. Wir schrieben dafür deutsche und französische
Artikel zu verschiedenen Personen, die hinterher veröffentlicht wurden
(19. Mai 2007, Rheinpfalz)
Der Nachmittag war frei verfügbar und so gingen fast die komplette
Klasse ins Schwimmbad.
Am Donnerstag fuhren beide Klassen mit dem Bus nach Straßburg, wo wir
das europäische Parlament besichtigten, wobei sich die meisten dann
doch besonders auf den Aufenthalt in Straßburg selbst freuten.


Nach der Rückkehr in die Schule fand noch ein gemeinsames
Abschiedsessen mit den Gastfamilien statt.
Am Freitag stand wieder ein gemeinsamer Ausflug an.
Diesmal ging es nach Niederbronn-les- Bains, wo wir eine
Kriegsgräberstätte besichtigten. Während der drei Stunden dauernden
Führung und des Programms in der deutsch-französischen
Begegnungsstätte, hörten wir Geschichten von Angehörigen und
Soldaten, besichtigten die Gräber und lasen in den Besucherbüchern.
Insgesamt lernten wir viel über den 2. Weltkrieg.
Freitag war außerdem das Schulfest, auf das wir nach unserer
Rückkehr noch gingen.
Am Samstag war dann der Abreisetag, was bei einigen Tränen
hervorrief, da wir uns von unseren Austauschpartnern und den
Gastfamilien wieder trennen mussten. Nach ungefähr 1 1/2 Stunden waren
wir dann zu Hause in Bad Bergzabern.
Wir bedanken uns bei unseren Gastfamilien und bei den
Austauschschülern für die schöne Zeit in Phalsbourg!
8a/scn/bfg 07/2007
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