Projekttag Jugendmedienschutz

Am 05. Februar 2010 veranstaltete die Klasse 9 A des Gymnasiums in Zusammenarbeit mit medien+bildung.com GmbH, vertreten durch Medienpädagoge Björn Friedrich (Kaiserslautern) und Pia Mickenautsch (Uni Mainz) einen Projekttag unter dem Motto  Jugendmedienschutz mit einer Reihe von Punkten über die Gefahren, die im Internet auf jugendliche Nutzer lauern:

- Gefahren bei der Selbstdarstellung im Internet (Inszenierung in Online - Communities, Datenschutz, Recht am eigenen Bild) 

- Recht & Unrecht (erlaubter und unerlaubter Download von Dateien/Bilder/Musik, Recht aus Privatkopie, Cybermobbing)

- Gefahren & Fallen (jugendgefährdende Internet - Inhalte, Online - Kostenfalle)

- Internetsucht & Online - Rollenspiele (Welche Spiele verleiten zur Sucht? Wie erkennt man Süchtige? Wie kann man helfen?)

Hilfe bei Suchgefahren:
www.onlinesucht.de
www.rollenspielsucht.de
Sucht-Ambulanz der Uniklinik Mainz

Nach einer gemeinsamen Einführungsrunde wurde der Schwerpunkt auf Gruppenarbeit, Workshops, Internetrecherche und Diskussionsrunden gelegt. Alle Teilnehmer erhielten eine Fülle von Informationen, trugen aber auch selbst viel zum Gelingen des Tages bei.
Dieses Projekt sollte gleichzeitig als Pilotprojekt für zukünftige Veranstaltungen und evtl. auch als Information bei Elternabenden dienen.

Beispiel für die Verbreitung von Gewaltvideos und Pornos auf Handys 
(Quelle: JIM - Studie 2009, medien+bildung.com)

 

Eine Umfrage innerhalb der Klasse ergab folgende Ergebnisse zum Thema Mediennutzung:


Gebt bei allen Fragen bitte Durchschnittswerte an, die für eure Gruppe zutreffen 
(Minimum - Maximum, Durchschnitt in Klammern):

1) Wie lange seht ihr täglich fern? 0,5 - 2 Stunden (Durchschnitt: 1,4)

2) Wie lange spielt ihr täglich Computerspiele/Konsolen? 0 - 4 Stunden (1,0)

3) Wie lange lest ihr täglich? (Egal, ob Zeitungen, Zeitschriften, Bücher - keine Schulbücher!) 10 Min. - 2,5 Stunden (1,0)

4) Wie lange seid ihr täglich im Internet? (Ohne Internetnutzung in der Schule!) 1 - 5 Stunden (2,9)

5) Wie viele Programme habt ihr am PC parallel geöffnet (z.B. Browser, Messenger, Word)? 2 - 5 Programme (3,3)

6) In wie vielen Online-Communities seid ihr angemeldet (z.B. WKW, schülerVZ, knuddels)? 1 - 6 Communities (2,8)

7) Wie viele Freunde habt ihr durchschnittlich in den Communities? 5 - 200 Freunde (133)

8) Wie viele Songs habt ihr schon aus dem Internet heruntergeladen? 0 - 200 Songs (82)

9) Wie viele von euch sind schon mal in eine Online-Kostenfalle getappt? 3 Leute von 28


Alle Personen auf den nachfolgenden Bildern sind mit der Veröffentlichung auf der Schulhomepage - und nur dort! - einverstanden.

Schülerinnen bei der Internetrecherche

 

Schülerinnen bei der Fishbowl - Diskussion

 

Dei Gruppen präsentieren ...

 

... ihre Gruppenthemen im Plenum

Schüler der Klasse 9 A bei der Abschluss - Präsentation

 

Die beiden Referenten von medien+bildung.com, die den Vormittag 
äußerst interessant und gewinnbringend gestalteten

 

An dieser Stelle sei auch dem Förderverein Freunde des Gymnasiusm e.V. für die finanzielle Unterstützung ganz herzlich gedankt.


bfg 02/2010

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10. Februar 2009 :   "Safer Internet Day 2009" - Wir machen mit!


Angesichts der aktuellen Entwicklungen des Internets zum Web 2.0 und "sozialen Netz" gewinnt ein effektiver Jugendmedien- und Datenschutz im Bildungsbereich zunehmend an Bedeutung. Kinder und Jugendliche bewegen sich tagtäglich und selbstverständlich, oft auch sehr sorglos im Netz. Umso wichtiger ist es, dass sie ihr eigenes Verhalten hinterfragen, Risiken erkennen und ihnen angemessen begegnen. Nur wer heute und in Zukunft umfassende Medienkompetenz besitzt, kann souverän und selbstbestimmt, vor allem auch kritisch und reflektiert mit der Vielfalt der Medien und ihren rasanten Veränderungen umgehen.
Neben der nachhaltigen Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern, sind die Information und Fortbildung der Lehrkräfte, die aktive Einbindung der Eltern und die Unterstützung der Medienerziehung im Elternhaus ein wichtiger Auftrag von Bildung und Schule. Der weltweite Safer Internet Day ist ein geeigneter Anlass, die unterschiedlichen Facetten des Netzes zu beleuchten und Wege im sicheren Umgang mit den neuen Medien vermitteln zu können.
Informationen zum sicheren Umgang mit dem Internet, aber auch über die Gefahren dieser neuen Medien erhalten Sie unter www.klicksafe.de. Hier ist besonders der Spot "Wo ist Klaus?" interessant!!!
Eine Info - Broschüre kann bei Bernd Fremgen, Gymnasium im Alfred - Grosser - Schulzentrum, angefordert werden.

Geprüfte Software, Internetseiten für Kids und Tipps - auch für Eltern:   www.fragfinn.de 

Eine weitere sehr informative Quelle im Internet: www.saferinternet.at 


Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von www.saferinternet.at 

bfg 02/2009