Mobbing - Cyberbullying

Mobbing (Cyberbullying = Mobbing im Internet) ist ein gezieltes und dauerhaftes Angreifen und Ausgrenzen einzelner Personen vor allem am Arbeitsplatz. Dieses Verhalten ist kein Kavaliersdelikt, denn seine Folgen sind oft schwer - nicht nur für die Betroffenen.
Mobbing ist nicht zu verwechseln mit kleinen Konflikten, Streitereien und Missverständnissen - solche Situationen gehören zum Alltag und sind völlig normal.
Mobbing im Beruf kann die Gesundheit der Betroffenen stark gefährden. Immer mehr Menschen empfinden ihre Situation auf der Arbeit als belastend und unerträglich, weil sie den Anfeindungen durch Kollegen oder Vorgesetzte wehrlos ausgeliefert sind. Und auch die finanziellen Einbußen, die dem Arbeitnehmer durch eine sinkende Arbeitsqualität und höhere Fehlzeiten entstehen, sind nicht zu vernachlässigen. Mit wachsendem Leistungsdruck und zunehmender Konkurrenz im Betrieb rückt das Thema Mobbing verstärkt in den Blickpunkt.
Aber nicht nur am Arbeitsplatz, auch an anderen Orten gibt es Mobbing: Viele Kinder und Jugendliche sind beispielsweise in der Schule fortwährend Angriffen und Schikanen ihrer Mitschüler ausgesetzt.
Mobbing kann sich auf verschiedenen Ebenen äußern. Häufig schränken die Täter ihre Mobbing-Opfer in deren Möglichkeit ein, sich mitzuteilen. Daneben können Mobbing-Handlungen die sozialen Beziehungen innerhalb des Betriebs oder der Schulklasse erschweren (z.B. indem der/die Täter jemanden ignorieren oder in ein abgelegenes Büro versetzen). Mobbing kann sich auch durch die Schädigung des sozialen Ansehens der Betroffenen äußern, etwa indem die Täter Gerüchte über die Mobbing-Opfer verbreiten.
Quelle: Onmeda

Im Internet existieren viele Seiten zum Thema Mobbing. Eine Liste sehr interessanter Seiten wird demnächst hier veröffentlicht.

 

 

bfg 05/2010