Als "Traum" bezeichnet man die während des Schlafes auftretende seelische Aktivität, die sich vom Denken im Wachzustand unterscheidet. Nach neuesten Erkenntnissen der Neurobiologie durchlebt jeder Mensch vier oder fünf Schlaf-Perioden pro Nacht, in denen er besonders intensiv träumt.

Nach Sigmund Freud treten im Traum unsere unerfüllten Wünsche an die Oberfläche, die vom Über-Ich ins Unterbewußtsein abgedrängt worden sind. In den Religionen hingegen wird der Traum als Fingerzeit Gottes gedeutet. Ein bekanntes Beispiel aus jüdisch-christlicher Tradition ist Jakobs Traum von der Himmelsleiter. Propheten (Propheterie) und Seher können durch Träume auch Einblick in künftige Ereignisse erhalten, bis hin zu Endzeitvisionen (Apokalyptik).