Das geschah 2002

Zum Tode von Georg Falk 

Im gesegneten Alter von fast 96 Jahren verstarb am 28. Februar 2002 Oberstudienrat i. R. Georg Falk.
Falk wurde am 13. April 1906 im fränkischen Lengenfeld geboren. Zu Beginn des 2. Weltkrieges verschlug es ihn nach Bad Bergzabern. 1945 ließ er sich - beruflich wie privat bedingt - in der Südpfalz nieder. Er unterrichtete am damaligen Progymnasium Bergzabern - dem heutigen Gymnasium - unter anderem die Fächer Latein und Religion, aber zeitweise auch die Fächer Sport und Deutsch. Seit seiner Pensionierung im Jahre 1971 organisierte die regelmäßigen Treffen der Pensionäre. Er war immer wieder gern gesehener und interessierter Gast bei vielen Schulveranstaltungen. In Bad Bergzabern engagierte er sich 17 Jahre lang als ehrenamtlicher Stadtführer und war Mitbegründer der Historischen Vereins. Auf diese Weise hat sich Georg Falk nicht nur als Pädagoge einen Namen gemacht.

 


 

Schueleraustausch mit Phalsbourg

Im Februar waren Schuelerinnen und Schueler des Lycée und Collège ERCKMANN-CHATRIAN aus Phalsbourg (Frankreich) in Begleitung von Muriel Thomas und Gérad Ruppert zu Besuch in Bad Bergzabern bei der Klasse 8a des Gymnasiums.
Auf dem umfangreichen Programm standen unter anderem Besichtigungen in Speyer und ein Besuch bei der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern (siehe Bild).
Im April findet der Gegenbesuch in Phalsbourg statt.

 


 

Ingrid Widlak zur Rektorin ernannt

In einer Feierstunde wurde Frau Ingrid Widlak am 19.02.2002 zur Rektorin der Realschule innerhalb der Kooperativen Gesamtschule Bad Bergzabern ernannt. 
Lt. Realschuldirektor Hoffmann überreichte ihr die Ernennungsurkunde in Anwesenheit von Landrätin Theresia Riedmaier, Landtagsabgeordnete Friedel Grützmacher, den ehemaligen Schulleitern Hoffmann, Bardens und Dr. Blum und vielen Vertretern von Kreis, Gemeinden, Behörden und Schulen.
Das Gymnasium wünscht Frau Widlak für ihr verantwortungsvolles Amt alles Gute und weiterhin eine vertrauensvolle Zusammenarbeit (bfg).

 


 

Kommissarischer Leiter des Gymnasiums verabschiedet

In einer kleinen Feier wurde am 31. Januar 2002 der kommissarische Leiter des Gymnasiums Bad Bergzabern, StD Werner Steiner, verabschiedet. Steiner tritt die Schulleiterstelle an der IGS "Ernst Bloch" in Ludwigshafen - Oggersheim an. Nicht nur Schüler, Eltern, Kollegen und der Freundeskreis der Schule verabschiedeten sich von Werner Steiner, sondern auch ehemalige Kollegen, an ihrer Spitze sein Vorgänger im Amt des Schulleiters, Dr. Herwig Blum.
Mit dem Weggang Steiners wird StD Joachim Lillig  kommissarischer Leiter des Gymnasiums. Die erste und zweite Stellvertreterstelle sind vorerst vakant. (bfg)

 


 

Feierliche Amtseinführung des neuen Schulleiters


In Anwesenheit von Landrätin Theresia Riedmaier und Lt.Reg.SchDir Otto Daum wurde StD Hans-Joachim Lillig nun offiziell in das Amt des Schulleiters des Gymnasiums Bad Bergzabern eingeführt. In einer kurzweiligen Feier mit  vielen  niveauvollen Beiträgen wurden die Leistungen Lilligs gewürdigt. Für den neuen Schulleiter selbst ist  ein "Traum in Erfüllung gegangen". Er hielt eine Hausberufung für undenkbar. Er stehe für Kontinuität und gleichzeitig organische Entwicklung. Er stehe auch zur Kooperation mit Haupt- und Realschule, eine humane Schule, Fairness und Kommunikation.
Viele Anwesende, darunter die Vertreter der kooperierenden Schulen, des Schulträgers, der Kommunen, der Eltern- und Schülerschaft und des Förderkreises "Freunde des Gymnasiums e.V.", wünschten Lillig eine glückliche Hand für seine zukünftige Aufgabe.


(bfg 09/2002)

Oben: Landrätin Theresia Riedmaier gratuliert dem neuen Schulleiter

 

Oben rechts: Lillig nimmt die Glückwünsche seiner Schüler entgegen

 

Rechts: Der Vorstand der  "Freunde des Gymnasiums e.V." überreicht das Geschenk des Fördervereins

 


 

 



Pädagogischer Nachmittag des Gymnasiums Bad Bergzabern

Die Heimat in einer Weise kennen lernen, wie man sie normalerweise nicht zu sehen bekommt, das war eines der Absichten des pädagogischen Nachmittags des Kollegiums des Gymnasiums Bad Bergzabern. Ziel war der Speyerer Dom, den viele zu kennen glauben, aber der sich Dank der Führung von Architekt Dr. Finkbeiner vom Dombauamt Speyer und dem Leiter dieses Bauamtes, Dombaumeister Alfred Klimt, von seiner beindruckendsten, sicher auch unbekannten Seite zeigte. 


Ob Besichtigung von Kaisersaal und Glockenturm, Galerie oder  Dachboden über dem Hauptschiff, Ostturm mit beeindruckendem Blick über die Stadt und den Rhein, man kam nicht aus dem Staunen heraus.


Kollegium mit Bischof Schlembach

Bei herrlichem Wetter wurde in einem gemütlichen Gartenlokal Abschluss eines gelungenen Nachmittages gefeiert. 
Man durfte getrost ein Bierchen mehr als üblich trinken, da sowohl Hin- wie Rückfahrt umweltfreundlich mit der Bahn stattfand, wie sich das für eine "Schule im ökologischen Netzwerk" gehört.

(bfg 09/2002)

 


 

Drei erfahrene Pädagogen in Ruhestand

Ende Juni 2002 gingen drei Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand.  Ludwig Faoro, Helmut Bretzer und Eberhard Hildebrand (im Bild von links) wurden im Rahmen der Schuljahres - Abschlussfeier von Schulleiter Joachim Lillig und dem Kollegium mit dem Dank der Schule verabschiedet.
Wir alle wünschen ihnen noch viele schöne Jahre und vor allem Gesundheit, um jene Pläne verwirklichen zu können, die während der Schulzeit nicht realisiert werden konnten.

 

bfg 06/2002

 


 

Viele Kolleginnen und Kollegen verabschiedet

Zum Ende des Schuljahres 2001/2002 schieden insgesamt 13 Kolleginnen und Kollegen oder wurden auf eigenen Wunsch an andere Schulen versetzt.

Oberes Bild: Frau Drews, Frau Iparraguuirre mit Sohn, Frau Knorn und Frau Berthold

 

 

Unteres Bild: Frau Schilling und Frau Modl - Chalwadsis

Das Kollegium wünscht ihnen allen alles Gute an ihrer neuen Wirkungsstätte.

 

bfg 06/2002


 


 

Trauer um Erfurter Opfer

Ueber 1200 Schüler, Lehrer und Elternvertreter der Kooperativen Gesamtschule nahmen am 3. Mai 2002 bei strömendem Regen an einem Schweigemarsch teil, der von der Schule durch die Innenstadt zum Schloss führte.
Gesellschaft, Familie und Schule seien aufgefordert, über die Ursachen der Bluttat nachzudenken. Hass sei die Folge von Missverstaendnissen, so die Schuelervertreter Simon Lerch und Alexander Laemmel. Der Amoklauf kann als Angriff auf die gesamte Lehrerschaft angesehen werden, vertrat Andrea Buergin die Ansicht der Lehrerschaft. Vielleicht kann auch das Lehrerbild in den Medien verbessert werden.
Erziehung sollte nicht mit der Volljaehrigkeit beendet sein, forderte die Elternvertreterin Mathilde David.
"Mehr Einmischung in die Gesellschaft und Ideale vertreten" verlangte Landraetin Theresia Riedmaier.  Verbandsbuergermeister Hermann Bohrer forderte "die friedliche Koexistenz taeglich im Umgang mit Mitmenschen neu zu erarbeiten".
Den Abschluss der Gedenkfeier bildete eine Andacht in der Marktkirche unter Leitung von Pfarrer Dietmar Zoller. Die Beteiligung war so gross, dass nicht alle Interessenten im Gotteshaus Platz fanden.