Lyrik der AG 

Kreatives Schreiben



Familie

von Vera Strohmeier

Familie ist wichtig.
Familie heißt halt.
Was hier nicht gilt, ist die Gewalt.
Eingeschlossen Jung und Alt.

Schimpfen, meckern tut nicht gut,
aber liegt wohl hier im Blut.
Hochgehalten wird schau her:
Wer das Rechte tut, tut Ehr`.

Frech und jung,
alt und dumm.
All das gibt's und noch viel mehr.
Schau nur her, schau nur her.

Doch in allen hier
Steckt ein Mensch der liebt.
Und wenn's auf Hart kommt,
für dich gibt.

 


Crash

von Vera Strohmeier

Die Schuld saß in mir
Und fuhr mit mir.
Der Crash jetzt hier,
mit ihr!

Das Auto vor mir,
ja das war es,
das an denn Baum gerannt
und jetzt brannt!

Meine Hilfe,
alle Hilfe,
kam zu spät!
Wer war Schuld?

Das Feuer, ja dieses,
das Mutter und Kind brät.
Nein ich!

Es waren doch
Nur zwei Bier !
Doch am Steuer ,
saß die Schuld bereits in mir.

 



Richter

Denk nur nach,
was ich sag.
Wem geb ich die gülde Gnad?
Einem den ich gar nicht mag?

Blicke wandern, Mimen zerren
Soll ich ihm die Straf erklären?
Und wie soll ich ihn bekehren?
Wird man ihm die Wut bemerken?

Soll ich mich nun wirklich wagen?
Muss ich ihm die Strafe sagen?
Wird er seine Schuld ertragen?
Wird er was dagegen sagen?

Mich drückt nun Leid.
Er weint so sehr,
doch war er
der Gewalttats Herr.

 

 


HAIKU

von Franziska Kelb (7. Klasse)

BLUMEN, sie blühen. 
Farben machen mich glücklich. 
Sie sind wunderschön.

KIRSCHEN 
blühen 
schön rosa 
so bezaubernd

 


 

Kirschblüten

Kirschblüten, rosa

Sie blühen im Frühling
Einmal in voller Blüte
Bringen Freude und Glück

Doch sie verschwinden,

Und hinterlassen Leere.
White Angel


von Kirstin Gonzales


Ich sehe dich noch immer...

Ich sehe dich noch immer,
Du stehst in meinem Zimmer.
Dabei wolltest du schon geh'n
Und mich nie wieder sehn.

Nach Tagen und nach Nächten,
Seh' ich dich noch immer.
Bist du bei mir
Oder nimmer?

Nehm' ich bald mal Abschied,
Sag ich je Good Bye?
Das alles sind Gedanken
Und die denk ich frei.

Vera Strohmeier


Kriegskind

Leise bleibt es, der Mund ist geschlossen.
Schweigen will es, zu oft wurd geschossen.
Stille sitzt es in sich selbst verschlossen.
Kaum eine Zeit hat es genossen.

Ein Kriegskind. Weinen kann es nicht.
Wandern tut die Trauer stets in sich.
Wartend lange Zeit gewiss.
Fragend, wann der Krieg zu Ende ist.

Vera Strohmeier

 


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