Beleuchtungssanierung Verwaltungsflur/Chemiefachsaal

(02.02.2001)

 

Auf Initiative des Arbeitskreises „Energiesparen“ wurde in der 4. Kalenderwoche 2001 die düstere und unfreundliche Beleuchtung des Verwaltungsflures durch effizientere Leuchtstoffröhren ausgetauscht. Damit wurde eine wesentlich höhere Lichtstärke bei gleichzeitiger Absenkung der Leistung von 432 W auf 210 W erzielt. Die Energieersparnis beträgt hierbei über 50%. Bei einer angenommen Betriebszeit von 10 Stunden/Tag (8.00 – 18.00 Uhr) an 200 Schultagen sind dies 420 kWh oder 14% des Gesamtenergieverbrauchs (Strom) eines statistischen 4-Personenhaushaltes in Deutschland. An betriebsarmen Nachmittagen lässt sich durch die neuen Doppellichtschalter die Leuchtenanzahl sogar halbieren.

 

Auch der Chemiesaal 1 wurde  am 02.02.2001 durch das Engagement der Fachschaft Chemie und des Arbeitskreises „Energiesparen“ in einen lichtdurchfluteten Fachsaal umgewandelt.  Moderne verspiegelte Rasterleuchtstoffröhren mit elektronischen Vorschaltgeräten und einer Gesamtleistung von 2088 W ersetzen die alten Neonröhren mit Milchglasabdeckung (Gesamtleistung: 2808 W). Die Energiereduktion und die damit verbundene Umweltentlastung beträgt hierbei 25%. Lichtmessungen ergaben eine 4-5fache Lichtintensität (1200Lux–1600Lux) gegenüber der Klassensaalnorm (300 Lux), so dass durch die punktgenaue Herausnahme von Leuchtstoffröhren der Energieverbrauch noch erheblich gesenkt werden kann.

 

In beiden Fällen wurde erneut unter Beweis gestellt, welches Einsparpotential an Energie in diesem Schulgebäude schlummert, ohne dass der Komfort leidet und die Maßnahmen riesige Haushaltslöcher reißen. Damit stehen wir im Einklang mit dem Buch „Faktor Vier“ von Ulrich von Weizsäcker (Doppelter Wohlstand-halbierter Naturverbrauch).

 

Harald Böhm, Arbeitskreis „Energiesparen“, BZA, den 10.02.2001