Programmierbare Heizkörperventile

Seit Anfang März 2000 arbeiten in sechs Unterrichtsräumen der Oberstufe programmierbare Heizkörperventile, um den Wärmebedarf weiter zu senken. Diese ermöglichen eine zielgerichtete Wärmeversorgung, die exakt dem jeweiligen Raumbelegungsplan angepaßt ist. Der Anschaffungspreis (77.- bis 99.- DM pro Ventil) wurde aus dem Etat der eingesparten Heizenergiekosten des Jahres 1999 finanziert. Aus Kostengründen wurden vom Arbeitskreis "Energiesparen" zunächst nur solche Säle ausgesucht, die mit einem Radiatoren-Heizkörper bestückt sind.

Kritische Bewertung: Die 1,5 monatige Testphase zeigte, dass es auch in der reiferen Oberstufe einzelne Schüler gibt, die bewußt und böswillig diese sinnvolle Einrichtung sabotierten (Sperr-Code geknackt, z.B. in der Belegungszeit auf Absenktemperatur und in der Nacht auf volle Heizstufe programmiert). Eine dauernde Kontrolle durch den Arbeitskreis "Energiesparen" (oft zweimal am Tag) war notwendig. Zusätzlich wurden die Fachlehrer zu einer besseren Unterrichtskontrolle ermuntert.

( Harald Böhm, Arbeitskreis "Energiesparen", Gymnasium Bad Bergzabern)